Bienenschutz-projekt

Das Bee-Family Bienenschutzprojekt

Aus Liebe zum Leben!

Wie wir alle wissen, ist das Bienensterben zu einem mehr als ernst zu nehmenden Problem für die Natur und damit auch für uns Menschen geworden. Krankheiten, mangelnde Nahrungsquellen und viele schädliche Umwelteinflüsse machen das Überleben der Bienen immer schwieriger. Das Bienenschutzprojekt der Bee-Family hat sich zum Ziel gesetzt, dem weltweiten Bienensterben etwas entgegenzusetzen.

Das Bienenschutzprojekt der Bee-Family finanziert sich durch einzelne Sensibilisierungs- und Wissenschaftsprojekte, Patenschaften und den Verkauf von Premiumhonig aus der Schweiz und ganz Europa.

Dadurch sind wir wirtschaftlich in der Lage, neue Bienenvölker in unbelasteten Naturäumen anzusiedeln. Nur durch eine bienenfreundliche Haltung, bei der wir für ausreichend Nahrung von guter Qualitàt sorgen und auf Standorte achten, die von Umweltgiften weitestgehend verschont bleiben, kénnen unsere hochwertigen Edelhonige entstehen.

Dank dieser selektiven Ansiedlung unserer Bee-Family Bienenvölker im In- und Ausland sind wir in der Lage, einzigartige Honige zu erwirtschaften. Dabei geht es uns nicht um die Maximierung des Honigertrags, sondern um das Wohlergehen und Widerstandskraft unserer Völker.

So ist jedes Glas unseres nachhaltig erzeugten Honigs ein aktiver Beitrag zum Artenschutz zum Wohl eines lebenswerten Planeten.

Projekte

Wir wollen mit Ihrer Hilfe die Population widerstandsfähiger Bienen steigern. Mit jedem Bienenvolk, das wir Dank unserer Paten und Kunden ins Leben rufen können, tragen wir dazu bei, dem dramatischen Verlust an bestäubenden Insekten zu begegnen. Die drei Säulen unseres Engagements sind

  • Bienenvolkpatenschaften
  • wissenschaftliche, didaktische und ökologische Projekte
  • Refinanzierung durch Verkauf der erzeugten Premiumhonige

 

Das ökologische Gleichgewicht

Das ökologische Gleichgewicht beruht auf Selbstregulation. Es ist umso stabiler, je artenreicher die Lebensgemeinschaft bzw. das Ökosystem ist.
Die Stabilität von Ökosystemen kann nicht nur durch natürliche Prozesse (z. B. Naturkatastrophen wie Windbruch, Erdbeben, Schlammlawinen, Waldbrände) gestört werden, sondern wird gegenwärtig vor allem durch Auswirkungen der menschlichen Tätigkeit beeinträchtigt. Diese können so weit gehen, dass ein Ökosystem zusammenbricht. Deshalb sind die Erhaltung und der Schutz von Ökosystemen eine wichtige nationale und internationale Aufgabe.

Die Bee-Family widmet sich dieser Aufgabe durch aktiven Bienenschutz.

Die Biene

  • Bienenhonig, Bienen, Blüten, Blumen
  • Bee-Family Biene mit Blütenstaub

Unsere Honig-Bienen

Die Bienen schwärmen aus, um zu fressen und zu überleben und sichern dadurch die nächste Generation Bienen und Pflanzen. Daraus ziehen wir Menschen unseren Nutzen und erhalten Obst, Gemüse und Honig.
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr…“ Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben.

Seit einigen Jahren sterben weltweit Millionen von Bienen auf mysteriöse Art und Weise. Auf dem Spiel steht mehr als nur Honig.
Der Mensch hat vor Jahrzehnten begonnen, in den natürlichen Kreislauf zwischen Blüten und Bienen einzugreifen. Monokulturen, Varroa-Milben, Zuchtauslese, Antibiotika, Herbizide, Pestizide, Fungizide und das Wetter gelten als die größten Verursacher des Bienensterbens.

Monokulturen haben den Nachteil, dass nach Beendigung der Blütezeit die Bienen keinen Blütenstaub mehr sammeln können und sie durch das einseitige Angebot geschwächt sind. Wie bei uns Menschen, wenn wir uns einseitig ernähren.

Die Varroa-Milbe
Die Varroa-Milbe wurde in den 80ern aus Asien eingeschleppt. Heimische Bienen können sich dagegen nicht wehren. Die Brut wird angegriffen. Das Bienenvolk kann nicht wachsen.

  • Bee-Family Bienenkönigin

Die Bienen-Königin

Die Bienenkönigin ist wesentlich grösser als ihre Artgenossen und das einzige weibliche Tier im Volk der Honigbienen, welches begattet wird. Die Funktion der Königin besteht im Legen von täglich ca. 2.000 Eiern und der pheromonellen Steuerung des Stocklebens zum Erhalt des Bienenvolks. Wie die Arbeiterinnen hat die Königin zwar auch einen Stachel, setzt diesen aber nur – gleich nach dem Schlüpfen – zum Töten von Rivalinnen ein. Junge Königinnen fliegen im Alter von ein bis zwei Wochen zur Paarung mit insgesamt etwa 12-16 Drohnen aus. Der Samen aus diesem Hochzeitsflug reicht für ihre gesamte Lebenszeit von bis zu sechs Jahren.

  • Bienen Drohnen

Die Drohne

Drohnen sind die einzigen zur Zeit bekannten Lebewesen, die keinen Vater haben. Sie stammen aus unbefruchteten Eizellen der Königin.
Drohnen haben die Aufgabe, die Königin zu begatten. Bei der Begattung wird dem Drohn der Geschlechtsteil herausgerissen. Dies hat die Natur sehr clever eingerichtet, damit mögliche Krankheiten, Schwächen etc. nur einmal vererbt werden und dadurch der Weiterbestand der Bienenvölker garantiert ist. Zur Überwinterung werden die Drohen vom Volk nicht benötigt und sterben vor dem Winter. Meistens werden Sie bei der „Drohnenschlacht“ zur Zeit der Sommersonnenwende, aus dem Stock vertrieben. Drohnen sammeln keinen Honig.

  • Bee-Family Bienenvolk

Die Arbeiterin

Die Arbeiterinnen, ca. 40.000 bis 60.000 pro Volk fliegen bis zu 6 km weit um Blütenstaub und Pollen zu sammeln. Dabei findet die Bestäubung statt. Nach dem Schlüpfen der Arbeiterin beginnt sie sofort mit dem Putzen der Brutwabe. Bienen sind darauf angewiesen einen sehr sauberen und einwandfrei geputzten Bienenstock zu haben. Vom Putzverhalten der Arbeiterinnen kann auf den Zustand des Volkes geschlossen werden. Ein gesundes und starkes Volk hat einen starken Putztrieb. Ab dem 6. Lebenstag beginnen die Arbeiterinnen mit der Brutpflege. Eine Biene arbeitet immer dort, wo sie dem Volk den grössten Nutzen bringt. Als Ammenbiene, Baubiene, Wachbiene, Flugbiene, Sammlerin, Kundschafterin, Wasserholerin, etc. Nach etwa 45 Tagen hat sie sich sprichwörtlich zu Tode gearbeitet und stirbt. Mit dem Schwänzeltanz der Kundschafterin signalisiert diese den Sammelbienen, wo das Futter am leichtesten und zur richtigen Zeit zu finden ist und es sich lohnt hinzufliegen. Bienen vollbringen eine unvorstellbare Leistung. Für etwa 1 kg Honig fliegt eine Biene 3 x um die Erde.

  • Bee-Family Patenschaft für Bienen

Gefährdung

Warum Bienen mitten im Sommer verhungern…
Unsere Umwelt ernährt unsere Insekten nicht mehr.

Die Honigbienen in der Schweiz leiden mitten im Sommer an Futtermangel. Sie würden regelrecht verhungern, wenn Imker nicht zufüttern beziehungsweise den eingetragenen Honig im Stock lassen würden. Der Futtermangel in der Natur hat dramatische Ausmasse angenommen. Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Bewirtschaftung unserer Kulturräume erfolgt, werden wir insektenarme Sommer erleben und sehen. Gerade in den Jahren, in denen es aus dem Wald kaum Honig zu gewinnen gibt, wird deutlich, dass auf den Feldern und Wiesen mittlerweile zu wenig blüht, um den Insekten ausreichend Nahrung zu bieten.
Verantwortlich für diesen Zustand ist eine immer intensiver betriebene Landwirtschaft. Insbesondere der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die Gewinnung von Biogas wirken sich besonders dramatisch aus. In vielen Regionen dominiere zudem der Anbau von Mais und Wiesen. Zur Gewinnung von Silage wird häufig schon vor der Blüte gemäht, dass dort für Blüten besuchende Insekten nichts mehr zu holen ist. Viel schlechter noch als den Honigbienen geht es Wildbienen und Schmetterlingen, die anders als bei der Honigbiene keine menschliche Pflege und Obhut erfahren.
Auch Professor Dr. Jürgen Tautz vom Biozentrum der Universität Würzburg bestätigt, dass sich sowohl durch die fehlende Menge als auch durch die mangelnde Vielfalt des noch vorhandenen Blütenangebotes die Fitness der Völker der Honigbienen in Besorgnis erregender weise verschlechtert hat. Auch die Bee-Family hat Verständnis für die schwierige ökonomische Situation der Landwirtschaft, daher ist auch ein politisches Umdenken notwendig. Wir stehen an einem ökologischen Kipp-Punkt. In diesem Sinne engagiert sich die Bee-Family für neue ordnungspolitische Rahmenbedingungen, weg von der Förderung einer Agrarindustrie hin zu einer verantwortungsvollen bäuerlichen Landwirtschaft.

  • Biene auf Blüte

Klimawandel

Ein stetiges Kommen und Gehen ist in der Natur durchaus üblich, neue Arten breiten sich aus, andere verschwinden dafür. Die Natur folgt hier ganz bestimmten Regeln; Regeln, die bis zu einem gewissen grad wissenschaftlich prognostizierbar sind.
Ein Massenaussterben gab es in den vergangenen 500 Millionen Jahren schon öfter, fünf Mal, um genau zu sein, etwa der angenommene Einschlag eines Meteoriten, der die Dinosaurier aussterben ließ und auch Klimaschwankungen sind bei einem Rückblick in die Erdgeschichte keineswegs neu. Bei diesen Veränderungen hat sich die Natur immer wieder angepasst, warum kann der aktuelle Klimawandel dann nicht als „ganz normale“ Klimaschwankung gesehen werden, wie sie seit Jahrmillionen auf diesem Planeten vorkommt?
Der Unterschied zu früheren Klimaschwankungen besteht ganz einfach in der rasanten Geschwindigkeit der aktuellen Veränderungen. Die Natur hat nicht genügend Zeit, sich an die geänderten Bedingungen anzupassen. Einige Arten, und das betrifft sowohl die Fauna, als auch die Flora, sind gegenüber Veränderungen toleranter als andere. Doch auch ihre Fähigkeit, sich anzupassen, ist nur in begrenztem Maße möglich. Daraus resultiert zwangsläufig ein „Ausdünnen“, viele Arten können den Bedingungen nicht standhalten und reagieren nur langsam auf den, zumindest aus erdgeschichtlicher Sicht, schnell fortschreitenden Klimawandel.